9 Masturbations-Tipps für noch mehr Selbstliebe

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9 Masturbations-Tipps für noch mehr Selbstliebe


Aber du kannst aus Masturbation ein richtiges Erlebnis machen, wenn du dir nur die Zeit nimmst und die Sache bewusst angehst. Das ist eine großartige Möglichkeit, deinen Körper kennenzulernen. Besorg’s dir selbst!

Falls dir nicht ganz klar ist, worauf ich hinauswill: Mit “die Sache bewusst angehen” meine ich, den Moment bewusst wahrzunehmen und dich achtsam mit deinem Körper, deinen Gefühlen und deinen Sinnen auseinander zu setzen. Du sollst dich also auf den Sex mit dir selbst konzentrieren. Und auch wenn du dich nicht jedes Mal, wenn du masturbierst, eingehend mit diesem Erlebnis auseinandersetzen kannst und es auch nicht sein musst – wir haben schließlich alle viel um die Ohren – solltest du dich auf jeden Fall gelegentlichen einem Ritual der Selbstliebe hingeben.

Da du vielleicht nicht so genau weißt, wie du das am besten anstellst, haben wir uns Tipps von Daniel Saynt geholt, dem Gründer von The New Society for Wellness (NSFW) – einem Sex-positiven Club, der Workshops zur Sexualerziehung gibt.

2.

Schaffe das richtige Ambiente.

Zum Beispiel Kerzen, stimmungsvolles Licht, Musik oder Hintergrundgeräusche – das ganze Programm. Nimm dir wenigstens die Zeit, ein Fenster zu öffnen, um frische Luft ins Zimmer zu lassen. Das mag ein wenig speziell klingen, doch im Ernst: Du bereitest dir nur eine Umgebung vor, in der du dich entspannen und auf deine Aufgabe konzentrieren kannst.

Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst: Saynt schlägt NSFWs Auswahl an melodischer Musik für genau diesen Zweck vor. Und hier sind einige Sex-Spielzeuge, die du vielleicht in Erwägung ziehen solltest.

4.

Sorge dafür, dass du alles, griffbereit hast, damit du entspannt experimentieren kannst.

Denk an: Spielzeug, Gleitmittel, Tücher usw. Auf diese Weise musst du dich nicht unterbrechen, um Nachschub zu holen, wenn du schon bei der Sache bist. Für Gleitgel (denn es ist nicht nur für Partnersex da!), empfiehlt Saynt Silikon-basierte Sorten, da sie dicker sind – es sei denn, du verwendest Spielzeuge, die Gleitmittel auf Wasserbasis benötigen.

6.

Verzichte auf Pornos, damit du mithilfe deiner Fantasie wirklich mit dem in Verbindung treten kannst, was dich anmacht.

Nichts für ungut wenn es dir normalerweise Spaß macht, beim Masturbieren Pornos zu gucken. Doch für dieses Experiment schlägt Saynt vor, keine Pornos zu nutzen. Dein Körper ist etwas weniger anspruchsvoll als dein Geist, wenn es darum geht, was ihn erregt. Wenn du dir also Pornos ansiehst, wirst du oberflächlich stimuliert – und nicht unbedingt durch Dinge, die dich wirklich anmachen. Da das Ziel ist, herauszufinden, was du magst und auf welche Fantasien dein Körper reagiert, widersprechen Pornos dem Zweck der Übung.

8.

Während du dich erkundest, versuche deinen Körper in deinem Geist zu visualisieren und stelle dir dann jede Berührung oder jedes Gefühl als eine Farbe vor, die auf deiner Haut sichtbar wird.

Identifiziere jede Farbe, sodass du dich mehr oder weniger stimulieren kannst – je nachdem, wie sich die Berührungen anfühlen. Oder wenn Farben für dich nicht funktionieren, kannst du dir deinen Körper auch als Wärmebild vorstellen und dir ausmalen, wo die Lust am stärksten konzentriert ist.

Diese Übung hilft dir, eine mentale Karte deines Körpers und deiner erogenen Zonen zu erstellen, aber sie kann auch einfach erregend sein. “Die Vorstellung, wie dein Körper Lust verspürt, kann dich auch anmachen”, so Saynt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.


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